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Fördermittel für Wärmepumpen: Wissen was geht

Durch eine Wärmepumpe kann jeder die kostenlos verfügbare Wärme von Luft, Grundwasser, Erde und Solarenergie nutzen. Der Einsatz regenerativer Energien sorgt dafür, dass die Ressourcen fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle geschont werden. Und auch der Ausstoß von CO2 wird klar verringert. Dies sind Beispiele für Vorteile einer Wärmepumpe, welche die Bundesrepublik Deutschland für förderungswürdig hält. Seit 2008 gibt es hohe Zuschüsse, wenn eine Wärmepumpe im Neubau oder bei der Sanierung eines bestehenden Hauses eingebaut wird.

Wie hoch die Fördermittel sind, hängt davon ab, um was für ein Gebäude es sich handelt. Wird die Wärmepumpe in einen Neubau eingebaut, oder handelt es sich um ein bereits bestehendes Haus? Die Wärmepumpe muss zudem gewissen Voraussetzungen erfüllen, damit der Einbau gefördert wird. Außerdem ist es wichtig, welche Wärmequelle genutzt wird. Handelt es sich um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, um eine Wasser-Wärmepumpe, eine Erd-Wärmepumpe oder um eine Solarwärmepumpe?
Darüber hinaus ist die Förderhöhe abhängig von der Wohnfläche und von der Anzahl der Wohneinheiten, welche mit der Wärmepumpe versorgt werden sollen.

Es gibt verschiedene Arten von Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe. Zunächst sei die Basisförderung genannt, die je nach Voraussetzung, mit anderen Boni kombiniert werden kann. Dazu zählt die Innovationsförderung, die bei äußerst ökonomischen Wärmepumpen bezahlt wird. Wird die Wärmepumpe mit einer förderfähigen Solaranlage kombiniert, gibt es einen sogenannten Kombinationsbonus. Wer bei der Gebäudeplanung auf Effizienz und einen geringen Energiebedarf achtet, erhält beim Einbau einer Wärmepumpe einen Effizienzbonus. Beim Einbau von Hocheffizienzpumpen zahlt der Staat einen Umwälzbonus.

In die Berechnung der Förderung von Wärmepumpen fließen also unterschiedliche Faktoren mit ein:
- Der Typ der Wärmepumpe und die erreichbare Jahresarbeitszahl
- Die Gebäudeart
- Die vorhandene Wohn- bzw. Nutzfläche
- Bei zusätzlicher Solaranlage spielt die Kollektorfläche eine Rolle

Es müssen diverse Grundbedingungen beim Einbau einer Wärmepumpe erfüllt werden, damit die Fördermittel auch ausgezahlt werden. So müssen ein Strom- und ein Wärmemengenzähler eingebaut werden, um ermitteln zu können, wie effizient die Wärmepumpe arbeitet. Ein Fachhandwerker muss die Heizungsanlage hydraulisch abgleichen und die Heizkurve einstellen.

Wer Fördergelder für den Bau einer Wärmepumpe erhalten möchte, muss bei der Antragsstellung eine Frist von derzeit 6 Monaten nach Inbetriebnahme einhalten. Wer auf die Innovationsförderung zählt muss den Antrag bereits vor dem Einbau der Wärmepumpe stellen.

Beim Stellen der Anträge werden einige Unterlagen benötigt. Dazu zählt der Förderantrag, eine Fachunternehmererklärung, eine Kopie der Rechnung vom Kauf der Wärmepumpe und ein Beleg der Wohnfläche, wie beispielsweise der Kaufvertrag oder der Grundriss des Gebäudes.

Weiterführende Informationen: