Wärmepumpen Strom

Die Vorteile einer Wärmepumpe liegen klar auf der Hand: Wer eine Wärmepumpe im Haus installiert hat, kann sich die Kosten anderer Wärmequellen sparen. Denn die Pumpe deckt den kompletten Wärmebedarf, auch des Warmwassers, ab. Und das bei geringem Installationsaufwand und beinahe wartungsfreien Betrieb. Zudem ist sie sehr günstig in der Anschaffung. Damit ist sie gegenüber der Solar- oder Windenergie klar im Vorteil, da die Umgebungswärme zu jeder Zeit zur Verfügung steht.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe ist recht simpel. Diese technisch sehr robuste Heizungsform bezieht ihre Energie vorwiegend aus der Luft, der Erdwärme oder dem Grundwasser. Außerdem verwenden sie die Wärmeenergie, welche in den Medien eingelagert ist. Auf diese Weise ist eine komplette Wärmeversorgung über das ganze Jahr sicher und schützt zudem auch noch unsere Umwelt!

Bei der Installation, die nur von einem erfahrenen Heimwerker in Selbstregie durchgeführt werden sollte, ist es notwendig, einen Heizkreis, das bedeutet Vorlauf und Rücklauf, und einen Primärkreis, was ein Solevor- und rücklauf sein kann, einzubinden. Zudem muss ein Drehstromanschluss installiert werden. Dann ist die Wärmeluftpumpe einsatzbereit. Am Einfachsten ist hierbei der Einbau von Luft und Wasserwärmepumpen, da sie die Umgebungsluft verwenden. Weiterhin gibt es spezielle Systeme, die eine Verbindung des Heizungsbetrieb und Trinkwassererwärmung gewährleisten. Ein unkompliziertes Umschalten zwischen den beiden Funktionen ist durch die Einstellung auf die Wärmepumpenregelung garantiert.

Der Einbau des Primärkreises von Sole/Wasser- und Wasser/Waseer-Wärmepumpen wird von einem darauf spezialisierten Unternehmen durchgeführt. Diese Firmen übernehmen die Sondenbohrung, legen einen Grundwasserbrunnen an und verlegen den Erdkollektor. Die Garantie der erwarteten Wärmeleistung wird von ihnen gegeben.

Für die Nutzung der Erdwärme müssen Wärmetauscherrohre horizontal durch ein bis zwei Meter tiefe Bohrungen in die Erde geführt werden. Eine Alternative hierzu sind vertikal verlegte Erdsonden in bis zu 100 Metern Tiefe. Flächenkollektoren hingegen brauchen eine große Fläche, sind dafür aber sehr günstig und unkompliziert. Die gespeicherte Sonnenwärme in der Erde wird hier über ein Rohrsystem abgeleitet.

Zu empfehlen ist besonders die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese Form ist zum Einen kostengünstiger und zum Anderen leichter einzubauen. Sie kann sowohl außerhalb als auch innerhalb des Hauses gebaut werden, weshalb sie für Alt- und Neubau gleichermaßen geeignet ist. Bohrungen in das Erdreich sind hier nicht notwendig. Luft/Wasserwärmepumpen sind selbst noch bei Temperaturen von bis zu -20 Grad voll leistungsfähig.

Auf jeden Fall sollte man bei der Wahl der richtigen Wärmepumpe auf das Gütesiegel der D-A-CH achten. Dieser Verband ist unabhängig und länderübergreifend. Das Gütesiegel wird nur für Pumpen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben. Mit Wärmepumpen dieser Auszeichnung werden die Nutzer lange Freude haben, denn ist eine Garantie für die geprüften und geforderten Anspruch an Effektivität, Kundendienstfreundlichkeit, Schallemission und vor allem Sicherheit.