Die Wärmepumpe im Vergleich zu Ölheizung und Gasheizung – Umweltfreundlich und sparsam
Immer mehr Immobilienbesitzer und Bauherren setzen auf die unbegrenzt verfügbare Energie von Sonne, Luft, Wasser oder Erdwärme. Mittels Wärmepumpen können diese Wärmequellen Umweltfreundlich und Unkompliziert genutzt werden. Doch auch der Kostenfaktor ist ein gutes Argument für die Wärmepumpe. Aufgrund der vielen Vorteile gegenüber der Gasheizung und Ölheizung setzt sich die Wärmepumpe auch in Deutschland mehr und mehr durch.
Die Entwicklung alternativer Energiesysteme schreitet voran. Das ist gerade für Immobilienbesitzer von großer Bedeutung, denn Heiz- und Stromkosten sind in den letzten Jahren nicht unerheblich gestiegen. Schwindende Öl- und Gasvorkommen treiben die Preise in die Höhe. Wer mit einer Wärmepumpe heizt, macht sich von dieser negativen Entwicklung fast vollständig unabhängig.
Wärmepumpen – speziell Luft-Wasser-Wärmepumpe, Wasser-Wärmepumpe und Solar-Wärmepumpe – gehören zu den wirkungsvollsten Heizungsanlagen. Diese Effizienz wirkt sich positiv auf die Kosten aus. Die Betriebskosten sind im Vergleich zu Gasheizung und Ölheizung bedeutend geringer. Die Ersparnis beträgt in etwa 50%. Eine Wärmepumpe verursacht zudem geringere Wartungskosten. Darüber hinaus ist bei einer Wärmepumpe kein Kamin notwendig, bzw. es entstehen keine Kosten für die periodische Kaminreinigung.
Der offensichtlichste Einsparungspunkt liegt bei der Wärmequelle. Es muss weder Gas noch Öl teuer erworben werden. Stattdessen nutzt die Wärmepumpe kostenlose Wärmequellen, die Grundwasser, Erde, Luft oder Sonne zur Verfügung stellen.
Verglichen mit Ölheizung und Gasheizungen, muss die Wärmepumpe kaum gewartet werden. Ebenso nimmt Sie sehr viel weniger Platz in Anspruch, denn es ist kein Öltank oder Lagerraum notwendig.
Im Vergleich zu Ölheizung und Gasheizung, wird bei der Gewinnung von Energie mit der Wärmepumpe viel weniger CO2 ausgestoßen. Man spricht von einer verringerten Emission von zwischen 40 und 60%. Die CO2 Emission kann noch weiter verringert werden, indem die Wärmepumpe mit sogenanntem Ökostrom betrieben wird. Wer auf diese Art heizt, tut aktiv etwas für den Klimaschutz. Das Gerät selbst stößt überhaupt kein CO2 aus.
Und auch, wer keinen Neubau plant sollte sich die Vorzüge einer Wärmepumpe vor Augen halten. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, die Ölheizung oder Gasheizung eines Altbaus auszutauschen. Hier sind nur ein paar davon aufgezählt:
Öltank und Brennstofflager werden überflüssig, wodurch Platz geschaffen wird
Der Kamin kann abgemeldet oder für einen Kachelofen verwendet werden.
Man muss kein teures Öl mehr vorfinanzieren.
Unangenehmer Ölgeruch entfällt.
Die Gefahr der Grundwasserverschmutzung durch einen undichten Öltank oder Schäden durch Hochwasser gehören der Vergangenheit an.
Schweden und die Schweiz nutzen die Vorteile der Wärmepumpe bereits stärker als Deutschland. In der Schweiz werden sage und schreibe 76% der Neubauten mit Wärmepumpen beheizt. In Schweden handelt es sich sogar um 95% der Bauherren, die diese innovative Energiegewinnung für das Heizen des eigenen Neubaus für sich nutzen. Doch auch der deutsche Markt beginnt in diese Richtung zu wachsen, wenngleich sich dies vergleichsweise langsam entwickelt.
Länder, welche die Entwicklung nicht verschlafen haben, profitieren schon heute von einer günstigeren Stromerzeugung, die zum größten Teil durch erneuerbare Energien erfolgt.
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